Presseberichte 2013

21.12.2013 - Sänger für Treue ausgezeichnet

Chorgemeinschaft Oberthal-Gronig gab Advents- und Weihnachtskonzert

Von SZ-MitarbeiterFrank Faber

Weihnachtliche Klänge haben am Samstag den Saal des Gasthauses Zum Krug im grünen Kranze in Gronig erfüllt. Die Chorgemeinschaft Oberthal-Gronig hatte zum Advents- und Weihnachtskonzert geladen.

 

Gronig. Die 150 Zuhörer im Saal waren gespannt auf den Auftritt der Chorgemeinschaft Oberthal-Gronig. Für den 40 Stimmen starken Klangkörper war es das zweite gemeinsame Konzert in der Öffentlichkeit. Seit Frühjahr dieses Jahr bilden der Männergesangverein (MGV) Harmonie Gronig und der Männerchor 1898 Oberthal eine Chorgemeinschaft. Die Fusion war dringend notwendig. „Es wäre sonst eng geworden, mit den Tenorstimmen war es knapp“, berichtete Präsidiumsmitglied Michael Wirtz vom MGV Gronig. Es sei ein Schritt in die richtige Richtung gewesen, so Rainer Kron, Vorsitzender des Männerchors aus Oberthal. „Für ein paar Jahre ist der Chorgesang in der Gemeinde gesichert“, freute sich Wirtz. Mit den Darbietungen „Der Engel des Herrn“ und „Alpana Magnifikat“ gestalteten die Sänger unter dem Dirigat von Hans-Herbert Mörsdorf den ersten Block.

Konzert wurde aufgezeichnet

Sopranistin Martina Veit und Pianist Karl-Heinz Fries führten unter anderem gemeinsam „O mio babbino cano“ (O mein geliebter Vater), eine Arie aus Giacomo Puccinis Oper „Gianni Schicchi“ auf. Die Weihnachtsgeschichten präsentierten Mörsdorf und Richard Lassner. Im Saal war es mucksmäuschenstill. Weil der Konzertabend aufgezeichnet wurde, applaudierten die Zuhörer erst nach Beendigung der Musikblöcke.

Zwischendurch wurden von der Schriftführerin des Kreischorverbandes St. Wendel, Gabriele Staudt, langjährige Sänger zur Ehrung auf die Bühne gebeten. „Oberthal und Gronig singen nun zusammen, was dabei rauskommt, können wir ja nun hören. Herzlichen Glückwunsch“, lobte Staudt.

Für 60 Jahre Chorgesang zeichnete sie Horst Maninger und Werner Backes aus, für 50 Jahre: Richard Lassner, Paul Jungblut, Hans Morsch und Hans-Günther Wagner und für 25 Jahre Herrmann Naumann und Herbert Scheid. „Gesang verschönt das Leben, Gesang erfreut das Herz, ihn hat uns Gott gegeben zu lindern Leid und Schmerz“, sagte Staudt.

Weihnachtlicher Abschluss

Im letzten Teil des Konzertabends waren die von Josef Biegel anmoderierten Musikbeiträge der Weihnachtszeit gewidmet. Gemeinsam mit dem Duo Veit/Fries intonierten die Sänger „O du fröhliche, O du seelige Weihnachtszeit“ als Schlusslied des kurzweiligen Konzertes.

 

Quelle: Saarbrücker Zeitung - 21.12.2013

14.05.2013 - Mit sehr viel Spielfreude ans Werk

Salonorchester „Cosella“ bei seiner Premiere im Spiegelsaal des Hotels Königsberg in Wolfstein begeistert gefeiert

VON HERWIG BUNTZ

Ein musikalisches Muttertagsgeschenk in stilvoller Umgebung war die Premiere des Salonorchesters „Cosella“. Im Spiegelsaal des Landgasthofes Hotel Königsberg unterhielten die Musiker über zwei Stunden lang ein begeistertes Publikum.

„Eine kleine Frühlingsmusik“war das Motto des Spätnachmittages, der mit dem „Neapolitanischen Ständchen“ von GerhardWinkler eingeleitet wurde. Weiter ging es mit sehr viel Spielfreude auf eine musikalische Reise mit Tango, Walzer und Marsch. Ein Höhepunktwaren dabei die zwei Stücke „Petite fleur“ und „Wild cat blues“ mit dem Klarinettisten Christian Rech als Solisten. Die Moderation hatte die Sopranistin Martina Veit übernommen. Wichtiger war jedoch ihre Rolle als Solistin. Die Lieder, die sie kraftvoll, beschwingt und mit viel Kontakt zum Publikum vortrug, handelten vor allem von der Liebe. Eswaren bekannte Melodien aus Operetten oder Filmen, die das Publikum zum mitsummen oder leisen Mitsingen anregten: „Ich bin von Kopf bis Fuß auf Liebe eingestellt“ von Friedrich Hollaender oder „Das gibt’s nur einmal“ von Werner Richard Heymann. Das Salonorchester „Cosella“ wurde Ende 2011 gegründet und greift bewusst eine Tradition auf, wie sie zwischen 1880 und 1950 lebendig war. Eine kleine Gruppe von zwölf Instrumentalisten und einer Sängerin bieten in einem kleinen Saal anspruchsvolle Unterhaltungsmusik: vier Geigen (Peter Rautenberg, Leo Stoffel, Winfried Stoffel, Eckhard Theobald), zwei Celli (Dietmar Warkus, Ingo Spengler),Kontrabass (Wolfgang Graff), Klavier (Richard Ebersbach), Klarinette (Christian Rech), Flöte (Gabriele Strasser), Akkordeon (Ralf Möller) und Gitarre (Georg Bingert). Selbst die Kleidung passte zu dem besonderen Stil. Die beiden Frauen trugen rote Kleider und die Musiker Fliegen zu Hemd und Sakko. Das ideale Ambiente für diese Art von Musik war die „gute Stube“ im Landgasthof Hotel Königsberg. Mit seinem Decken- und Wandschmuck aus Stuck, dem Leuchter und den roten Samtvorhängen gleicht der Spiegelsaal dem Festsaal eines Rokokoschlösschens. Mit etwa 80 Gästenwar er bis auf den letzten Platz besetzt. Der Abend sollte mit dem Lied „Ganz leise kommt die Nacht“ von Franz Grothe enden. Aber damit war das Publikum, das die Musiker stehend feierte, nicht einverstanden. Deshalb gab es zuerst Peter Kreuders Filmtitel „Im Leben geht alles vorüber“ als Zugabe und danach noch einmal Paul Linkes Lied „Das ist die Berliner Luft“, bei dem die Zuhörer singen, klatschen und pfeifen sollten. Nach der gelungenen Premiere gibt es im Sommer und Herbst weitere Auftritte. Das nächste Konzert ist für den 14. Juli im Stadtpark in Kusel geplant

Quelle: Die Rheinpfalz - 14.05.2013

24.04.2013 - Ein Chor ohne Nachwuchssorgen

Von SZ-Redakteurin Astrid Dörr

In Schmelz gibt es etwas, das nicht alltäglich ist. Während viele Vereine über mangelnden Nachwuchs klagen, ist hier das Gegenteil der Fall: Dort gibt es nämlich nicht nur einen Chor, sondern sogar gleich drei: den Männerchor, den Männerprojektchor und den Junge(n) Chor.

Schmelz. Im Jahr 1876 gründeten sangesfreudige Bürger aus Aussen und Bettingen einen Männergesangverein. 1899 führten vereinsinterne Unstimmigkeiten zur Gründung des MGV Eintracht Aussen. In Bettingen wurde der MGV Bettingen neu gegründet. Die beiden Chöre MGV 1899 Aussen und 1876 Bettingen fusionierten 1993 wieder zum Männerchor Schmelz. 2004 wurde der Männerprojektchor zur Neugewinnung von Sängern gegründet. Mit einem Liedgut, das vor allem junge Sänger anspricht, will der Verein genau diese Zielgruppe ansprechen. „Das Konzept“, so Dieter Latz, erster Vorsitzender, „ist voll aufgegangen. Mit einem Durchschnittsalter von zirka 40 Jahren (der Jüngste ist 18 Jahre) sind wir gut aufgestellt.“

2010 wurde der Junge(n) Chor gegründet. Einen reinen Jungenchor gibt es nach Angaben von Latz im gesamten Saarland nur einmal. Hier wird nur die jüngste Generation ausgebildet. Latz: „Von diesem Chor versprechen wir uns mittelfristig den Erhalt unseres Chores zu sichern.“ Die 16 Jungs sind im Alter von 7 bis 14 Jahren.

Mit Chorleiter Christian Debald hat der Verein einen leidenschaftlichen Musiker verpflichtet. „Seine exzellente Ausbildung (Chordirektor) kommt uns zugute.“ Der 31-Jährige ist der musikalische Leiter des Männer- und Projektchores. Den Junge(n) Chor dirigiert Jens Hoffmann. Dazu Latz: „Jens Hoffmann ist mit seinen 20 Jahren ein junger und dynamischer Mann, mit dem es den Jungs viel Spaß bereitet zu arbeiten.“ Mit der ausgebildeten Sängerin Martina Veit haben die Sänger eine zusätzliche Stimmbildnerin. Sie arbeitet an den Stimmbildungs- und Kompaktproben mit dem Chor. Martina Veit hat Gesang studiert.

Der Verein investiert sehr viel Zeit und Geld in die Weiterbildung seiner Sänger. „Aber“, so Latz, „die Sänger nehmen dies gerne an und wollen gefordert und gefördert werden. Wir sind immer bestrebt, neue Sänger zu gewinnen und laden jeden gerne zu den Proben ein.“

Das Stilblütenkonzert, bei dem alle drei Chöre zusammen auftreten, findet am Sonntag, 20. Oktober, in der Primshalle in Schmelz statt.

www.mcschmelz.de

Herr Latz, was macht den Erfolg der drei Chöre aus?

Latz: Wir haben für jedes Alter etwas zu bieten. Außerdem engagieren sich die Leute im Vorstand und auch die Sänger sind mit großem Eifer dabei. Wir ziehen alle an einem Strang.

Was bietet der Männerchor?

Latz: Der Männerchor Schmelz bietet motivierte Chorleiter, Sänger und Vorstand, dazu ein abwechslungsreiches Liedgut, das sich von traditionellen Liedern über Pop, Schlager und sogar Rock erstreckt.

Ihr Engagement und Einsatz in Ehren, aber wie finanziert sich der Verein, bei ihren günstigen Mitgliedsbeiträgen?

Latz: Der Mitgliedsbeitrag ist tatsächlich günstig (15 Euro im Jahr), die Mitgliedschaft im Junge(n) Chor ist frei, aber das soll so bleiben, da wir es jedem ermöglichen wollen, bei uns zu singen. Unsere Haupteinnahmequelle ist das Stilblütenkonzert im Herbst. Da haben wir immer volles Haus.

 

Quelle: Saarbrücker Zeitung - 24.04.2013

An Tagen wie diesen...

Prädikat klasse: Der Oberthaler Carneval Verein (OCV) vollzog mit zwei Gala-Prunksitzungen einen grandiosen Balanceakt zwischen närrischer Pflicht in den Wortbeiträgen und einer grandiosen Kür aus Gesang, Tänzen und filigranen Showteilen. Rund 800 Besucher feierten die Akteure in der Bliestalhalle.

Von SZ-Mitarbeiter Frank Faber

 

Oberthal. Die Dramaturgie der vierstündigen Bühnenshow stimmte, witzige Vorträge, Stimmungshits und choreografisch ausgefeilte Showteile, mit in aufwendigen Kostümen verpackten Akteuren, wechselten punktgenau einander ab. "Campino, die tote Hose" (Heiko Schuh) lieferte abschließend singend die Überschrift für beide Abende in der Bliestalhalle: "Ich wart' seit Wochen auf diesen Tag. An Tagen wie diesen wünscht man sich Unendlichkeit."

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