Presseberichte 2014

02.12.2014 - Gesang, Mimik und Gestik wie auf einer Opernbühne

"Konzert in stiller Zeit" mit Gesangssolisten und dem russischen Instrumentaltrio St. Petersburg erzeugt Glücksgefühle beim Publikum

 VON HANS-JOACHIM SEILER

Eine treue Fan-Gemeinde hatte sieh wieder im Wadenauer Hof in Dennweiler-Frohnbach zum "Konzert in stiller Zeit" eingefunden. Eingeladen dazu hatte erneut Günther Veit. Als Gäste hatte er das Trio St. Petersburg gewonnen, Martina Veit (Sopran) sowie Karl-Heinz Fries und Ulrich Königstein (beide Klavier).

Zum Trio St. Petersburg gehören Jelena Galezkaja (Balalaika), Anatoli Koljesnikow (Bassbalalaika) und Dmftri Tamb6wzew (Bajan). Ihnen wurde ausreichend Gelegenheit gegeben, ihre überragenden musikalischen Talente mit Werken gebührend vorzustellen, die sie auf ihre Instrumente eingerichtet hatten. Das Trio begann mit Giulio Caccinis "Ave Maria", das auch in dieser russischen Version als ein Meisterwerk erkennbar blieb, allerdings weniger als eines aus der italienischen Renaissance. Das Wesen der von ihnen interpretierten Werke blieb erhalten, wurde nur gewissermaßen eingebettet in die russische Kultur. Nach dem gleichen Muster erklangen Musikstücke von Antonio Vivaldi, johann Sebastian Bach, johann Strauß, Dmftri Schostakowitsch, wobei sich die Begeisterung des Publikums über das soeben Gehörte stetig steigerte, bis schließlich die Glücksgefühle niemand mehr auf seinem Sitz hielten. Selbst die drei Zugaben waren nicht genug gewesen, weitere hätten aber das Programm noch verlängert. Eines der Stücke handelte von einem Schneeball-Bäumchen "Am Tälchen", das andere war das nahezu unvermeidliche "Kalinka" - die Zugaben wurden intelligent mit vielen kleinen Gags umgesetzt. Martina Veits Auftritte, am Klavier begleitet von Karl-Heinz Fries, erfreuten besonders auch deshalb, weil sie jedes einzelne Gesangsstück wie auf der Opernbühne mit Gesten und Mienenspiel ausstattete. Ihr Sopran hat einen beachtlichen Umfang. Die Stimme ist in den Höhen klar und wohlklingend und wirkt in den Tiefen nicht angestrengt. Ihr Repertoire war weit gefasst und reichte von Mozart über Operetten- und Opernarien bis hin zum zeitgemäßen Popsong "You raise me up", wo ihr großes Stimmvolumen die dramatische Sängerin erkennen ließ. Nahe dem Belcanto gab sie die Lauretta mit ,,0 mio babbino caro" aus "Gianni Schicchi" von Giacorno Puccini und unbeschwert auch Arien aus verschiedenen Operetten. Bariton Günther Veit widmete seinen solistischen Gesang in der sicheren Begleitung von Ulrich Königstein am Klavier ebenso der Gattung Oper und Operette, anfangs mit Arien zum Thema Wandern, dann wandelte er auf den Spuren Fritz Wunderlichs mit der "Rose von Stambul" und "Komm, Zigan! ", denen sein warmer Bariton ein eigenes Gepräge gab. Beide Veits traten auch im Duett auf, begleitet von Fries. Zur Arie "Lippen schweigen, ... " aus Franz Lehars Operette "Die lustige Witwe" gingen sie zur Freude der Zuschauer zu einem Tänzchen über. Den Abschluss des Konzerts bildete ein gemeinsamer Auftritt von Günther Veit und Ulrich Königstein mit dem russischen Trio. Ohne Probe gestalteten sie die Hymne "Wir singen dir" von Dmftri Stepanowitsch Bortnjanski (1751-1825), von Veit einfühlsam auf russisch gesungen. Damit ging ein vielseitiger, kurzweiliger Abend zu Ende, der auf der geschmackvoll eingerichteten Bühne auch etwas fürs Augebot und die Anwesenden aufgemuntert in die stille Zeit entließ.

 

Quelle: Die Rheinpfalz - 02.12.2014

29.10.2014 - Volkslieder und Klassiker zum 175.

Wallerfanger Männergesangverein feiert Bestehen mit einem großen Jubiläumskonzert

 Von Johannes A. Bodwing, 29.10.2014 00:00

Ein buntes Programm hatten die Sänger der Liedertafel 1839 zu bieten. Auch der Kirchenchor St. Katharina und der Musikverein Concordia wirkten mit. 44 Musiker und 55 Sänger standen in der Walderfingia auf der Bühne.
 
Zwei Chöre, ein Orchester und gut gefüllte Sitzreihen. Das Jubiläumskonzert zum 175-jährigen Bestehen des Wallerfanger Männergesangvereins „Liedertafel 1839“ begeisterte in der Walderfingia mit einem abwechslungsreichen Programm. Dabei schöpfte der Kirchenchor St. Katharina bekannte Titel aus dem Repertoire der „Comedian Harmonists“. Da stachelte der „kleine grüne Kaktus“ die Stimmung an, und mit „Veronika, der Lenz ist da“ wurde schwungvoll dem Frühling gehuldigt. Unter Dirigent Stefan Pfingstmann ließ der Musikverein Concordia unter anderen den Königsmarsch erklingen und ein Medley mit Kompositionen von Charly Chaplin. Als Solistin sang Sopranistin Martina Veit von Robert Stolz „Du sollst der Kaiser meiner Seele sein“ sowie „Ich bin von Kopf bis Fuß auf Liebe eingestellt“. Mit einem Volkslied des Wallerfanger Lehrers Josef Sibille hatte die „Liedertafel“ das Konzert eröffnet. Sibille war 54 Jahre lang Dirigent des Männerchores gewesen und hatte diesen maßgeblich geprägt. Weitere Titel der 26 rüstigen Geburtstagskinder gehörten zum Liederzyklus „Bella Italia“, andere stammten von Mozart und Mendelssohn Bartholdy. Dirigent beider Chöre war Michael Reiland, ebenso beim eindrucksvollen Finale, das 44 Musiker und rund 55 Sängerinnen und Sänger auf die Bühne brachte. Sie verabschiedeten sich mit dem Gefangenenchor aus der Oper „Nabucco“ vom Publikum und mit dem „Steigerlied“ als Zugabe.
 

24.10.2014 - Christel von der Post, Donauwellen und Memory

Nohfelden

Lieder- und Operettengala im Schatten der Burg im Nohfelder Rathaus


Von red, 24.10.2014 00:00

Das Duo Veit & Veit und Pianist Karl-Heinz Fries entführen in die Welt von Operette, Oper, Musical und Film. Die „Lieder- und Operettengala im Schatten der Burg“ gibt es am 7. November im Nohfelder Rathaus.
Eine „Lieder- und Operettengala im Schatten der Burg“ steht am Freitag, 7. November, 19.30 Uhr, im Nohfelder Rathaus auf dem Programm.

An diesem Abend will das Duo Veit & Veit und der Pianist Karl-Heinz Fries in die Welt der Operette, der Oper, des Musicals und des Films entführen. Hinter „Veit & Veit“ verbergen sich Martina Veit, lyrischer Sopran, und Günther Veit, Bariton. Martina Veit präsentiert unter anderem solistisch „Ich bin die Christel von der Post“ aus dem „Vogelhändler“, oder die Filmmelodie „Tausend rote Rosen blüh'n“. Die Sopranistin wird aber auch moderne Songs wie den Musical-Hit „Memory“ oder den Song „You raise me up“ vortragen. Günther Veit präsentiert sich als Solist mit Liedern wie „Wandern, ach Wandern“, „Es war einmal“ oder auch mit einigen Wienerliedern.

Zu den Höhepunkten des Konzertes gehören die Duette der Solisten, wie „Schenkt man sich Rosen in Tirol“ oder auch „Bei Männern, welche Liebe fühlen“ aus der Zauberflöte. Zwischendurch erklingen Instrumental-Stücke wie „Volkslied und Märchen“, „Donauwellen-Walzer“, gespielt von Fries am Klavier und Veit auf der Violine. Martina Veit aus Oberthal hat ihr Opernstudium an der Franz-List-Musikhochschule in Weimar mit dem Diplom als Solosopran beendet. Nach der stimmlichen Weiterbildung bei Elena Marinesku und Bernd Bachmann (Saarbrücken) folgten Konzertauftritte in Tschechien, Thüringen, Baden-Württemberg und Luxemburg.

Überregional bekannt

Sie wirkte lange Jahre mit bei „Musical Magics“ und „Dracula“. Zurzeit macht sie musikalische Früherziehung in der Musikschule Kusel und betreibt das Projekt „Jekiss“ an Grundschulen. Außerdem gibt sie Stimmbildung-Workshops für Chöre im und ist Mitwirkende des UHU-Camps in Ottweiler. Günther Veit aus Ruthweiler ist selbstständig im Bereich Werbung/Grafik/Design. Er erhielt schon früh Unterricht in Violine/Gitarre und absolvierte eine fünfjährige klassische Gesangsausbildung bei Opernsänger K. H. Wegener mit erfolgreicher Abschlussprüfung im Opernfach für Bariton. Er dirigiert mehrere Chöre und ist Mitglied des Klezmer-Trios „duveizi“ und des Musikantenlandtrios. Durch viele Auftritte ist er regional und überregional bekannt. Er ist Initiator und Organisator des Konzerts „In stiller Zeit“ und Inhaber der Verdienstmedaille des Landkreises Kusel für besondere kulturelle Leistungen.

Karl-Heinz Fries aus Oberthal ist pensionierter Gymnasiallehrer und seit dem 15. Lebensjahr in der evangelischen Kirchengemeinde Wolfersweiler als Organist und seit einigen Jahren auch als ökumenischer Vertretungsorganist im Raum St. Wendel und auch im Kreis Birkenfeld tätig. Schon früh begleitete er viele Chöre, Solisten und Solistinnen bei ihren Auftritten. Musikalische Erfahrungen sammelte er auch als Mitglied verschiedener Instrumentalgruppen.

Seit vier Jahren arbeitet er mit der Sopranistin Martina Veit zusammen.

Karten kosten im Vorverkauf zehn Euro und sind erhältlich im Rathaus Nohfelden und in der Buchhandlung Bernardon in Türkismühle.
 
 

2014-07-07 - Klassische Musik statt Hupkonzert

 

(Wittlich-Lüxem) Sein vielfältiges Repertoire hat der Musikverein Lüxem zur Kirmes-Eröffnung zusammen mit den Solistinnen Tina Veit und Anne Leidinger gezeigt. 300 Zuhörer kamen zum Open-Air-Konzert.

Trotz Fußball-WM-Fiebers kommen nach dem Deutschlandspiel rund 300 Zuhörer
zum Open-Air-Konzert des Musikvereins Lüxem zur Kirmeseröffung. TV-Foto: Holger Teusch

 

Wittlich-Lüxem. Nicht mit lautem Hupkonzert, sondern mit klassischer Musik wurde am Freitagabend der Halbfinaleinzug der deutschen Nationalmannschaft in Lüxem gefeiert.

Zeitlose Stücke

Dass trotz des Sportereignisses (das Deutschlandspiel endete etwa eine halbe Stunde vor Konzert-Beginn) und des wechselhaften Wetters mit 300 Zuschauern fast alle Stühle besetzt waren, freute nicht nur den Vereinsvorsitzenden Joachim Schiffer."Wegen des Fußballspiels war es heute etwas schwierig. Auch für die Musiker, sich zu konzentrieren", sagte Dirigent Stefan Bach.

Doch das Umschalten von Sport schauen und Musik machen funktionierte. Man habe klassische als zeitlose Musik interpretiert, erklärte Barth zur Auswahl der Stücke. Das garantierte den rund 300 Zuhörern ein abwechslungsreiches Konzert mit einer stimmungsmäßigen Steigerung zum Schluss.

So wurde auch Karin Bingler nicht enttäuscht, als sie in der Pause sagte: "Ich hoffe, dass es in der zweiten Hälfte noch flotter wird."
Die 56-Jährige aus Wittlich war aber schon von der ersten Hälfte des Konzerts, als Sopranistin Tina Veit beispielsweise "Song to the moon" aus Antonín Dvoøák Oper Rusalka sang und der Interpretation des Kaiser-Walzers von Johann Strauss junior durch das Musikvereins-Orchester, angetan.

Die Stücke, die Anne Leidinger im zweiten Teil sang, waren dem Publikum vertrauter. Ob Filmmusik von Barbara Streisand ("A Star is born", "Papa, Can You Hear Me?", "The Way We Were") oder "Over the Rainbow", Leidinger interpretierte alles sehr leidenschaftlich und mitreißend. Höhepunkt war "Gabriella\'s Song" mit dem Duett von Veit und Leidinger.

Der Marsch der belgischen Fallschirmjäger zum Abschluss konnte mit diesem emotionsreichen Stück aber dank des Feuerwerks, das gleichzeitig gezündet wurde, mithalten.

Besondere Atmosphäre

Egal, welche Epoche und Stilrichtung, der Musikverein Lüxem konnte die Zuhörer in seinen Bann ziehen. Zudem bewiesen die Lüxemer Mut. "Wir haben sehr viel Freude an dem Stück, aber es ist immer wieder eine Herausforderung", sagte Barth beispielsweise zu "Arcus - A Daydream" des jungen Komponisten Thiemo Kraas. "Ich komme aus Koblenz. Da gibt es so etwas nicht", lobte die 18-jährige Annika Spyra die Klassik-im-Dorf-Idee des Musikvereins Lüxem. Die Atmosphäre unter freiem Himmel sei schon etwas besonders. Dass es während des Konzerts trocken blieb, haben die Lüxemer verdient. teu

 

Quelle: Volksfreund - 07.07.2014

15.05.2014 - Musikalischer Muttertagstrauß

Großer Andrang bei Matinee mit dem Duo „Veit & Veit“ in Rodalben

Günter Veit und Martina Veit präsentierten das Muttertagskonzert im Dr. Lederer Haus. Begleitet wurden sie von Karl-Heinz Fries am Klavier. (Foto: Scharf)

„Stimmen erklingen in Dur und Moll“, so lautete das Motto des Konzerts zum Muttertag in Rodalben. Der Verkehrsverein Rodalben hatte zusammen mit der Kreismusikschule das Gesangsduo „Veit & Veit“ gewinnen können. Sie präsentierten sich auf der kleinen Bühne des Saals im Dr. Lederer-Haus.

Erfreulich, dass es in Rodalben viele musikbegeisterte Bürger gibt, die solche Matineen gerne besuchen. Schnell war der Saal gefüllt und zusätzliche Bestuhlung musste geholt werden. Doch auch das reichte nicht ganz, letztlich durften Besucher sogar auf der Bühne Platz nehmen und waren so hautnah an den Akteuren. Mit solch einem Besucheransturm hatten die Veranstalter nicht gerechnet, sie waren deshalb mehr als zufrieden. Auch die Besucher drückten ihre Zufriedenheit mit viel Applaus aus, denn die Mischung aus bekannten Liedern aus Oper, Operette und auch Musical ergab ein kurzweiliges und abwechslungsreiches Konzert. Begleitet von Karl-Heinz Fries am Klavier sangen der Bariton Günter Veit und Martina Veit (lyrischer Sopran) erst abwechselnd ihre Stücke und dann als Duett. Zur Auflockerung des Programms griff Günter Veit auch zur Violine, wobei er ebenfalls von Karl-Heinz Fries am Klavier begleitet wurde. Schnell wurde den Zuhörern klar, dass hier zwei gut ausgebildete Gesangstimmen einen wunderbaren musikalischen Muttertagstrauß gebunden hatten. (nsf)

 

Quelle: Pirmasenser Zeitung - 15.05.2014

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