Presseberichte 2015

24.12.2015 - Männer singen zur Weihnacht

Die Chorgemeinschaft Oberthal-Gronig lädt zum Kirchenkonzert in Oberthal

Von  Sarah Emminghaus, 24. Dezember 2015, 02:00 Uhr

  Die Chorgemeinschaft Oberthal-Gronig gibt ihr erstes Weihnachtskonzert; zu hören sind traditionelle und moderne Liedern.
Dirigent ist Hans-Herbert Mörsdorf (rechts). Foto: Michael Wirtz/Verein

 Die Männerchöre aus Oberthal und Gronig haben sich 2013 zusammengeschlossen und singen seitdem unter dem Namen Chorgemeinschaft Oberthal-Gronig. Premiere war im vergangenen Jahr mit einem Herbstkonzert. Unter dem Motto „Männer singen zur Weihnacht“ treten die Sänger mit ihrem Dirigenten Hans-Herbert Mörsdorf an diesem Sonntag in der Pfarrkirche St. Stephanus Oberthal auf.

Ulrich Seibert, Kantor und Organist der Saarbrücker Ludwigskirche, wird die Besucher am Sonntag, 27. Dezember, 17 Uhr, in der Oberthaler Pfarrkirche St. Stephanus auf das Weihnachtsthema einstimmen; ferner wird er die Heilige Nacht, den Weihnachtsmorgen und die Weihnachtsfreude mit den Klängen der Orgel erlebbar werden lassen. Die Chorgemeinschaft Oberthal-Gronig wird in verschiedenen Blöcken nationale und internationale Weihnachtslieder zu Gehör bringen. Zum Abschluss des ersten Auftritts singt die Chorgemeinschaft mit ihrer Solistin Martina Veit das Christrosenlied von Robert Stolz.

Mitgestalter des Weihnachtskonzertes ist das Bläserensemble des Musikvereins Gronig. Die Musiker um Frank Schön präsentieren im ersten Auftritt klassische adventliche und im zweiten Abschnitt weihnachtliche Musikstücke.

Ludwig van Beethoven hat in seiner Sonate op. 57-f-moll eine Andante geschaffen, das Ignaz Hein und Joseph Haas unter dem Titel „Hymne an die Nacht“ für Männerchor bearbeitet haben. Der Pianist Karl-Heins Fries spielt die Sonate, während der Chor singt. Zum Abschluss des zweiten Liedblockes präsentiert Solistin Martina Veit mit dem Chor das Weihnachtslied „Stille Nacht“ von Franz Gruber.

Der dritte Auftritt, locker, gefällig, widmet die Chorgemeinschaft typisch deutschen Weihnachtsliedern. Im letzten Liedblock präsentiert sich die Chorgemeinschaft Oberthal-Gronig mit einem völlig anderen Repertoire: beschwingt, mit jugendlichem Elan. „Cantique de Noël“, „White Christmas“ (Irving Berlin), „Happy Christmas“ (John Lennon, Yoko Ono) und „Blue Christmas Song“ von Elvis Presley – „das sind Lieder, die man der Chorgemeinschaft Oberthal-Gronig so nicht zutraut“, freut sich Chorleiter Hans-Herbert Mörsdorf.

Zum Abschluss des Weihnachtskonzertes singen Konzertbesucher und Akteure gemeinsam, begleitet von Ulrich Seibert an der Orgel, das bekannte Weihnachtslied „O du fröhliche“.

Übrigens: Von jedem verkauften Ticket werden zwei Euro der Kirchengemeinde zur Renovierung der Orgel gespendet.

Eintritt: zehn Euro:

Karten sind erhältlich bei
den Sängern oder im
„das Lädchen“, Paul Stephan, Poststraße 11, Oberthal,
Telefon (0 68 54) 80 21 99.

 

 Quelle: Saarbrücker Zeitung - 24.12.2015

 

19.12.2015 - Plötzlich ist Weihnachten ganz nah

Liebgewonnene Weihnachtslieder und modernere Stücke erklangen in Oberthal

Von  Ralf Mohr, 19. Dezember 2015, 02:00 Uhr

 
Unter der Leitung von Hans Norbert Gerhart brachte das große Orchester des
Musikvereins Steinberg-Deckenhardt weihnachtliche Stimmung in die Bliestalhalle in Oberthal.
Foto: ralf mohr
 
Vier Ensembles und eine Solistin hatten nur ein Ziel: Weihnachtsstimmung in der Bliestalhalle in Oberthal zu verbreiten. Das gelang ihnen beim Konzert, zu dem der Musikverein Steinberg-Deckenhardt eingeladen hatte.
 
Unter dem Motto „In der Nacht von Bethlehem“ hatte der Musikverein Steinberg-Deckenhardt zu seinem Weihnachtskonzert in die Bliestalhalle nach Oberthal geladen. Insgesamt vier Ensembles haben den Abend gemeinsam gestaltet: Neben dem Musikverein wirkten der Chor Ligamentum Vocale Urexweiler, das Schülerorchester Steinberg-Deckenhardt und der Kinder- und Jugendchor Urexweiler mit. Als Solistin bereicherte die Sopranistin Martina Veit die Aufführung und sorgte für frenetischen Beifall. Und so viel sei schon einmal vorweg genommen: Das Ziel, Weihnachtsstimmung in der Bliestalhalle zu erzeugen, ist den Gestaltern des Abends vortrefflich gelungen.

Dabei verließ man die eingetretenen Pfade der altbekannten und traditionellen deutschen Weihnachtslieder und nahm die rund 600 Gäste mit auf eine Reise durch die Welt, auf den Spuren der Weihnacht, der Nacht von Bethlehem.

Den Anfang machte das große Orchester des MV Steinberg-Deckenhardt unter der Leitung von Hans Norbert Gerhart zusammen mit dem Urexweiler Chor Ligamentum mit einem portugiesischen Weihnachtslied. Danach ging es gleich schwungvoll weiter und der Kinder- und Jugendchor Urexweiler gesellte sich zu den Akteuren. Susanne Wachs führte durch das Programm. Die Sopranistin Martina Veit erweiterte das Spektrum der musikalischen Darbietungen mit ihrer durch eine fundierte musikalische Ausbildung geformten Stimme und machte das Konzert damit zu etwas ganz Besonderem, wie man an dem frenetischen Beifall nach dem Auftritt erkennen konnte.

Nach der Pause entführte der MV Steinberg-Deckenhardt mit einem Medley „Christmas Today“ mit modernen Klängen in den Advent. Was in keiner Vorweihnachtszeit fehlen darf, ist das Märchen. Und so begeisterte das Ensemble das Publikum mit „Aschenbrödels Tanz“ von Karl Svoboda.

Mit „Winter Wonderland“, dem Weihnachtsklassiker schlechthin, „White Christmas“ und „A Christmas Festival“ klang dieser bezaubernde Adventsabend aus und schon jetzt kündigten viele der Gäste an, auch nächstes Jahr wieder mit von der Partie zu sein, wenn der MV Steinberg-Deckenhardt zu seinem Weihnachtskonzert lädt. Das große Orchester des MV Steinberg-Deckenhardt hat zurzeit 57 aktive Mitglieder, die freitags um 19 Uhr in der Musikwerkstatt proben. Besetzt ist das Orchester mit einer Piccolo-Flöte, einer Oboe, sieben Flöten, einem Fagott, 14 Klarinetten, einer Bassklarinette, neun Altsaxophonen, zwei Tenor-Saxophonen, einem Bariton-Saxophon, fünf Trompeten, drei Baritonen, zwei Posaunen, zwei Tuben, einem Kontrabass und sechs Schlagzeugern. Dirigent ist seit 1992 Hans Norbert Gerhart. Das Schülerorchester hat zurzeit 20 Mitglieder.

Der Kinder- und Jugendchor Urexweiler wurde 1987 vom damaligen Leiter des Männerchors Gesangverein Concordia 1878, Rolf Mohr, gegründet. Zurzeit singen unter der Leitung von Adelheid Recktenwald 24 Kinder und Jugendliche im Chor. Die Jüngsten im Alter von vier bis zehn Jahren proben mittwochs um 16.30 Uhr. Anschließend üben die älteren ab dem elften Lebensjahr.

Das Ensemble Ligamentum Vocale (zu Deutsch: Stimmband) wurde 1992 aus den Reihen des Kinder- und Jugendchores gegründet. 29 aktive Sänger im Alter von 16 bis über 50 vertreten alle Stimmlagen: elf Soprane, zehn Alt, zwei Tenöre und sechs Bässe. Seit Mai 2006 leitet Heinz Recktenwald den Chor.

Die Sopranistin Martina Veit schloss 1999 ihr Studium als Diplom-Musikerin Fachrichtung Solosopran ab. Neben Bühnentätigkeit in Tschechien, Thüringen, Baden-Württemberg und dem Saarland arbeitet sie als Musiklehrerin an der Kulturakademie in Saarlouis. Seit September 2015 leitet Martina Veit einen Teil der Gruppen Musikgarten und musikalische Früherziehung des MV Steinberg-Deckenhardt.
 
 
 

09.12.2015 - Erinnerung an die Nacht von Bethlehem

Fast 100 Akteure wirken beim Weihnachtskonzert in Oberthal mit

 red,  09. Dezember 2015, 00:00 Uhr

Der Musikverein Steinberg-Deckenhardt lädt für Samstag, 12. Dezember, zu seinem Weihnachtskonzert unter dem Motto „In der Nacht von Bethlehem“ ein. Konzertbeginn ist um 19.30 Uhr in der Bliestalhalle Oberthal. Das Konzert wird vom Schülerorchester und dem großen Orchester des Vereins, von Ligamentum Vocale, dem Kinder- und Jugendchor Urexweiler und von der Sopranistin Martina Veit gestaltet. Fast 100 Akteure im Alter von fünf bis 71 Jahren werden den Abend in der Vorweihnachtszeit für das Publikum arrangieren.

Mit dem Weihnachtskonzert möchte der Verein den Zuhörern eine kurze Pause in der geschäftigen Vorweihnachtszeit gönnen. Der Konzertabend wird Musikstücke beinhalten, die in unterschiedlichen Konstellationen vorgetragen werden. Das Musikstück „Bethlehem“, welches dem Konzert den Titel verleiht, werden alle gemeinsam darbieten. Es werden den Zuhörern bekannte Weihnachtslieder und neue Melodien begegnen.


Eintrittskarten sind an der Abendkasse oder in den Vorverkaufsstellen der Volksbank-Filiale und Ternig-Versicherungen in Oberthal, sowie in den Gasthäusern Benno Stephan und Steinberger Stuben in Steinberg-Deckenhardt zu zehn Euro erhältlich. Der Eintritt für Kinder und Jugendliche bis 16 Jahre ist frei.

 

Quelle: Saarbrücker Zeitung - 09.12.2015

 

15.09.2015 - Jodeln aus dem Bauch heraus

45 Teilnehmer des Singecamps begeben sich auf musikalische Wanderung

Singen kann richtig harte Arbeit sein, das erfuhren die 45 Uhus (unter Hundertjährige), die sich aus dem gesamten Landkreis und sogar aus Saarbrücken, Mainz und dem nahen Ostertal zum dritten Singecamp auf Burg Lichtenberg einfanden. Im Mittelpunlrt der dreitägigen Proben Ende vergangener Woche stand der dreistimmige Chorgesang. Knifflige Aufgaben hatte die muntere Sängerschar während einer musikalischen Wanderung am Samstagnachmittag zu lösen.

Nein, bei den 45 Uhus handelt es sich nicht um Eulen, sondern um agile Senioren-Uhu steht für unter Hundert. Für die 34 Frauen und elf Männer war Kreativität während der drei Tage angesagt. Das begann schon am Freitagabend, als die Teilnehmer ihre Lieblingslieder vorstellten. Lieder, die sie an ihre jugend erinnerten, wurden melodisch aufgepeppt. So wurden beispielsweise aus Dalidas "Am Tag als der Regen kam", Jürgen Markus' Ohrwurm "Ein Lied geht hinaus in die Welt" oder der Evergreen der Beatles "Komm gib mir deine Hand" eigene Arrangements entwickelt.

Das, was von Musiklehrerin Angelika Rübel, ihrem Bruder Matthias Stoffel (Klavier) und Sopranistin Martina Veit erarbeitet worden war, sei eine Leistung gewesen, so umschrieb es der Kuseler Kurt Keller, der seit über 40 jahren bei den "Wackepickern" singt. Im Vordergrund stand jedoch
die Freude, "mit Gleichgesinnten zu singen", ergänzte seine Frau Gerda. Sie habe vor drei jahren beim ersten Workshop den Weg zum Chorgesang gefunden und singe seit dieser Zeit beim Thallichtenberger Frauenchor "SingTonic".

Als Bereicherung empfand Gerda Keller auch den Einzelunterricht, den Stimmbildnerin Martina Veit anbot. Meist sei es die falsche Atmung, erklärte Veit gegenüber der RHEINPFALZ, die verhindere, klare, saubere Töne singen zu können. "Um besser die Töne zu regulieren, brauchen wir die Bauchatmung", betonte die Diplom-Musikerin.

Wie wichtig Bauch- und Kopfstimme sind, erfuhren die Uhus beim jodelunterricht, der während der musikalischen Wanderung von Burg Lichtenberg nach Körborn schon im untern Burggarten auf sie wartete. Dort postierte sich Matthias Stoffel auf einer Burgmauer, legte beide Hände trichterartig vor den Mund undjodelte übers Tal hinweg ein lautes "Hoojaa-Hoo-Daa-Raa-Rie-Hoo". Wie ein Echo erschallte aus 45 Kehlen im schnellen Wechsel zwischen Bauch und Kopfstimme ein "Hoo-jaa-HooDaa ... ".

Apropos Klang: Dieser ist oft kaum mit Worten zu beschreiben. So auch die Schwingungen der fünf Klangsteine vor dem Geoskop, die Pianist Stoffel mit Gummihämmern zum Vibrieren brachte. Um Klang ging es auch an der nächsten Station: Irgendwo zwischen Körborn und der Burg Lichtenberg stellte Musiklehrerin Angelika Rübel der Gruppe die Aufgabe, die Harmonie der Volksweise "Am Brunnen vor dem Tore" zu begreifen. Dann mussten die Uhus Akkorde ausarbeiten und schließlich einen dreistimmigen Chorgesang zur Melodie arrangieren. In Körborn angekommen, wurde das Ganze nochmals rhythmisch bearbeitet sowie bei Schwenkbraten und kühlen Getränken harmonisch "gepattert", wie Fachfrau Rübel ergänzte.

Ebenfalls eine Herausforderung und Höhepunkt zugleich war die Vertonung von Cäsar Flaischlens (1864 - 1920) Gedicht "Ganz still, zuweilen wie ein Traum ... ", die die Teilnehmer des Singecamps, begleitet am Piano von Matthias Stoffel, am Sonntag in der Zehntscheune uraufführten.

Obwohl offiziell als Camp bezeichnet, handelt es sich bei diesem mehrtägigen Workshop nicht um ein Zeltlager; geschlafen und geprobt wurde nämlich in der jugendherberge, wie Inge Schütz aus dem saarländischen Dörrenbach betonte. Sie fehlte bisher bei keiner der bisherigen Veranstaltungen und freut sich schon auf das nächste jahr, wenn es wieder - frei nach Hannes Wader - heißt: "Gut wieder hier zu sein ... ". (res)

 

 Quelle: Die Rheinpfalz - 15.09.2015

12.09.2015 - 4560 Euro Spenden für Flüchtlingshilfe

Von Marcel Graus, 12.09.2015 00:00
 
Die Kirchenchöre Schwarzenholz, Reisbach und Obersalbach haben zusammen mit dem Chor Cantemus ein Benefizkonzert zugunsten der Flüchtlingshilfe Saarwellingen in der Pfarrkirche St. Bartholomäus in Schwarzenholz aufgeführt. Die Leitung des Konzertes übernahm Chorleiter und Organist Gerd Rech. Durch das Programm führte Magdalena Rech. Sopranistin Martina Veit und eine Instrumentalgruppe begleiteten die Chöre.

Über 300 Besucher spendeten insgesamt 4650 Euro. Ebenfalls haben Saarland-Sportoto, der Kreis Saarlouis sowie die Vereinigte Volksbank Dillingen-Dudweiler-Sulzbach mit einer finanziellen Zuwendung zum Erlös beigetragen. Auch eine Reihe von Flüchtlingen besuchte die Veranstaltung.
 
 
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