Presseberichte 2016

07.11.2016 - Facettenreiches Kirchenkonzert

Anhaltender Applaus für Chor und Solisten

Der Evangelische Gemischte Chor Nanzdietschweiler, am Klavier begleitet von Matthias Stoffel, brachte am Samstagabend in der voll besetzten Martinskirche die Tiefe geistlicher Musik zum Ausdruck. Neben dem Chor waren es vor allem die Sopranistin Martina Veit sowie Gabriele Straßer an der Querflöte, die das facettenreiche Konzert mitgestalteten.

Nach der Begrüßung durch ihren Vorsitzenden Wolfgang Schmidt setzte der Chor unter der Leitung von Leo Stoffel mit dem weltberühmten Gospelsong "Kum ba yah my Lord" ein erstes musikalisches Zeichen. Passend zur sakralen Abendmusik auch der Choral "Komm doch her zu mir, wenn Euch Sorgen und Lasten bedrücken ... ", in dem der Chor, begleitet am Klavier von Matthias Stoffel, quasi den Klangteppich für Sopranistin Martina Veit ausbreitete. Ebenfalls instrumental bestimmt wurde das sehr getragene Kirchenlied von Flötistin Gabriele Straßer.

Bevor Pfarrer Christoph Bröcker in seiner ersten von vier Lesungen die Geschichte eines Zwillingspaars erzählte, das im Schoß seiner Mutter wohl behütet aufwuchs und schreiend ins Leben geboren wurde, ein Leben, das sie sich in ihren kühnsten Träumen nicht vorstellen konnten, sang der Chor das Gebet "jerusalern". Auch hier war es einmal mehr Martina Veit, die mit ihrer sehr schönen, klaren Stimme dem Gebetsgesang für Frieden und Versöhnung aller Religionen einen sehr starken Ausdruck verlieh.

Ein weiterer Höhepunkt des Konzertes war zweifelsfrei das populäre Lied "jesus love me", das in seiner ursprünglichen Version von Anna Warner im jahr 1860 geschrieben worden war und einen sterbenden jungen aufmuntern sollte. Melodisch wurde es wunderbar umgesetzt von Sopranistin Martina Veit, die von Matthias Stoffel gefühlsvoll am Klavier begleitetwurde.

Als "Kleine Kantate für Chor, Klavier und Querflöte" versuchte sich der Chor zusammen mit den Solisten gleich in vier Chorälen. Leider verpassten sie bei "Ich danke meinem Gott" den Einsatz, was ihnen von den gut 140 Besuchern jedoch mit einem Lächeln verziehen wurde. Vom schönsten Lächeln, das einem jungen entgegengebracht worden war, erzählte indes Pfarrer Bröcker, als er in einer seiner Lesungen einen jungen vorstellte, der mit Schokoriegel und Cola-Dosen von zu Hause ausbüxte und glaubte, in einer armen Frau das strahlende Lächeln von Gott entdeckt zu haben.

Bevor Sopranistin Veit mit "Ave Maria" die Zuhörer gefangen hielt, durften sie jules Mouquets wohl bekannteste Sonate für Flöte und Klavier "Pan et les Oiseaux", fantastisch von Gabriele Straßer an der Querflöte und Pianist Matthias Stoffel umgesetzt, genießen. Nicht weniger schön auch der musikalische Ausflug zu dem französischen Komponisten Gabriel Fauré (1845-1924), den Straßer und Stoffel mit den Stücken "Sizilienne" sowie "Morceau de Concours" gleich zweimal würdigten.

Bevor sich die Protagonisten des Abends mit "Es neigen sich die Stunden" verabschiedeten, hallte durch die voll besetzten Kirchenbänke Leonard Cohens "Halleluja", das ebenso wie "Der Herr segne und behüte uns" in einen lang anhaltenden Applaus des Publikums mündete.

Trotz des großen Konzertzuspruches plagen den Kirchenchor massive Nachwuchssorgen: Damit auch in Zukunft solche Konzerte möglich sind, sei der Evangelische Chor, der 1950 gegründet worden ist, dringend auf neue Sängerinnen und Sänger angewiesen, informierte Vorsitzender Wolfgang Schmidt im Programmheft. Weitere Informationen gibt es unter www.nanzdietschweiler.de. I res

Quelle: Die Rheinpfalz - 07.11.2016

05.10.2016 - Melodien aus Oper, Operette und Film auf hohem Niveau vorgetragen

Eindrucksvolles Konzert mit Martina Veit und Günther Veit

St. Wendel. Zu einem Lieder- und Operettennachmittag unter dem Namen „Fünf-Uhr-Konzert“ hatten Günther Veit aus Ruthweiler/Kusel und Martina Veit ausOberthal im Kreis St. Wendel in die Stadtkirche eingeladen. Mit von der Partie war auch Karl-Heinz Fries am Klavier.

Günther Veit eröffnete das Programm an der Violine mit der „Humoreske Nr. 7“ von Antonin Dvorak.

„Ich bin die Christel von der Post“ und „Tausend rote Rosen blüh’n“ bildeten die gesangliche Eröffnung der Sopranistin Martina Veit.

„Wandern, ach wandern“ und „Ach, ich hab in meinem Herzen“: Damit gab Günther Veit erste Kostproben seiner Baritonstimme ab.

Im Duett präsentierten Martina und Günther Veit das „Schwalbenlied“ und „Barcarole“.

Sehr einfühlsam begleitete Karl-Heinz Fries danach Günther Veit mit der Violine bei „Volkslied und Märchen“.

Aus dem Musical „Cats“ hatte sich Martina Veit „Memory“ ausgesucht und einen Welthit von Rolf Lovland „You raise me up“.

Bei beiden Programmpunkten wurden ihre stimmlichen Qualitäten sehr deutlich.

Mit zwei Operettenmelodien „Auf der Heide blüh’n die letzten Rosen“ und „Es war einmal“ leitete Günther Veit in die Pause über.

Im zweiten Teil waren „Wien bleibt Wien“, „Schenkt man sich Rosen in Tirol“ und „Lippen schweigen“ die bekanntesten Melodien, bevor Martina Veit mit „Reich mir zum Abschied noch einmal die Hände“ ein Programm mit hohem Niveau zum Abschluss bringen durfte. Für alle Akteure war der starke Applaus ein Lohn für Darbietungen auf höchstem Niveau.

Die Begrüßung hatte eingangs Pfarrer Markus Karsch übernommen und dabei betont, dass Musik eine Botschaft und damit Teil unseres Lebens sei. Die evangelische Kirchengemeinde freue sich, Gastgeber sein zu dürfen.

Durch das Programm führte Anja Geselbracht charmant und souverän. (Horst Cloß)

 Quelle: Wochenblatt - Südwest Kurier

 

19.01.2016 - Das Jahr musikalisch willkommen geheißen

Salonorchester Cosella tritt mit Martina Veit auf

Von Hans-Joachim Seiler

 

In die „gute Stube“ der Gemeinde Glan-Münchweiler hatte die Verbandsgemeinde am Sonntag zu einem Neujahrskonzert eingeladen. Dabei traten Sopranistin und Moderatorin Martina Veit und das Salonorchester Cosella auf.

In der fast ausverkauften Aula der Glantalschule eröffneten die zwölf Musiker und der Pianist Matthias Stoffel unvermittelt das Programm mit dem fröhlichen Florentiner Marsch von Julius Fucik, wobei Christian Rech (Klarinette) und Gabi Strasser (Querflöte) die ersten virtuosen Soli hören ließen, eingebunden in die wirbelnde Melodie der starken Streicher mit einem großen Finale.Martina Veit stattete ihre charmante Moderation mit Humor aus und erzeugte dadurch beim Publikum in der Aula sogleich eine familiäre Atmosphäre. Das Orchester spielte ohne Führung eines Dirigenten sehr diszipliniert, ließ dabei immer erkennen, dass es aus „alten Hasen“ besteht, die unerschütterlich ihr Metier beherrschen. Bei der Hälfte der gespielten Titel begleiteten sie sehr einfühlsam die Sopranistin Veit, waren dabei erkennbar bemüht, sie nicht zu übertönen.

Veit sang wie eine Soubrette auf der Opernbühne, beginnend mit Walter Kollos Evergreen „Die Männer sind alle Verbrecher“. Die Durchschlagskraft ihrer klaren Stimme setzte sie wohltuend ein bei „Ich weiß nicht, zu wem ich gehöre“ von Friedrich Hollaender sowie bei „Anzolotto und Estrella“ von Carl Millöcker. Bei „Die Juliska aus Budapest“ von Fred Raymond ließ sie einen beachtlichen Stimmumfang erkennen. Veit erfreute die Zuhörer außerdem mit ihrer Interpretation der „Capri-Fischer“ von Gerhard Winkler, wobei diese auch prompt lauthals mitsangen. Ganz in ihrem Element schien sie zu sein als Adele in der Arie „Mein Herr Marquis“ aus „Die Fledermaus“ von Johann Strauß.

Besinnlich sang Veit „Ganz leis erklingt Musik“ von Karl Grell, solistisch auf der Geige begleitet von Klaus Leppla, der anschließend einen grandiosen Auftritt hatte mit der Meditation aus der Oper „Thaïs“ von Jules Massenet, was ihm mit begeistertem Beifall gedankt wurde. Herausragend spielte er seinen Part im leidenschaftlichen Tango „La Cumparsita“ von Gerardo Rodriguez im Orchester, das ihn reich an Facetten begleitete. Zum Schluss des vorgesehenen Programms sang Veit noch „Die kleine Stadt will schlafen gehen“ von Werner Bochmann und „Ganz leise kommt die Nacht“ von Franz Grothe mit Piano- und Bläser-Soli, die für gewaltigen Beifall sorgten.

Zuvor hatte das Orchester mit den nicht solistisch eingesetzten Lorenz Franz, Peter Rautenberg, Leo und Winfried Stoffel (alle Violine), den Cellisten Dietmar Warkus, Ingo Spengler und Hermann Bohner, dem Gitarristen Georg Bingert sowie dem Organisator des Orchesters, Wolfgang Graff am Kontrabass, die klassische Melodie in F von Anton Rubinstein mit weichem Klang souverän wiedergegeben. Einen schwierigen Rhythmus samt Flötensolo hat der melancholische Song „Tico-Tico no Fubá“ von Zequinha de Abreu.

Gewährt wurden dem Publikum noch zwei rasante Zugaben, wobei Martina Veit sich bei „Berliner Luft“ von Paul Lincke auch als versierte Pfeiferin erwies. Es zeigte sich, dass ein Orchester mit einem ziemlich hohen Altersdurchschnitt und entsprechend großer Erfahrung zusammen mit einer jungen und ebenfalls erfahrenen Sängerin begeisternde Konzerte gestalten kann.

Quelle: Die Rheinpfalz - 19.01.2016

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